Der richtige Sitz ist bei ca. 90° Stellung (oder 6 Uhr) erreicht.
Grundsätzlich bleibt der Siebträger bei eingeschalteter Maschine in der Brühgruppe eingespannt.
Dies dient der Beheizung des Siebträgers und ist unerlässlich, wenn Sie einen ordentlich temperierten erzielen wollen.
Bei einem kalten, weil neben der Maschine liegenden Siebträger werden Sie schon nach dem ersten (Fehl-)Versuch merken, das auch die Temperatur einen wesentlichen Anteil zum Gelingen eines guten oder schlechten Espresso beiträgt.
Bei Temperaturentzug, wie z.B. einem kalten Siebträger der neben der aufgeheizten Maschine liegt, können die Caffé Aromen nicht richtig ausgebrüht werden, der Espresso schmeckt fade und ist darüber hinaus insgesamt zu kalt, der unbeheizte Siebträger hat nun dem Getränk die Temperatur entzogen.
Daher gilt: Den Siebträger immer eingespannt lassen, sobald die Maschine heizt.
Begehen Sie auch nicht den Fehler, nach Brühvorgang den Kaffee-Sud (auch Trester genannt..) aus dem Siebträger zu klopfen.
Dieser bleibt bis zum nächsten Brühvorgang im eingespannten Siebträger enthalten.
Würden Sie diesen entfernen, bildet sich ein Hohlraum zwischen der Dusche und dem Filter-Sieb in dem nun Kaffeepartikel durch die Wärme austrocknen und dessen Kaffee-Öle anschliessend verrußen.

Schwenken Sie nun das um 360° schwenkbare Dampfrohr in den linken Ausschnitt des Tassenrost. In dieser Position kann nun Dampf entweichen und wird von der Tropfschale sicher aufgefangen.

Öffnen Sie nun das Dampventil in dem sie es nach rechts etwa 3-4 Umdrehungen aufdrehen. Nun kann die im Kessel befindliche Luft über das Dampfrohr entweichen. Dieser Vorgang wird auch mit dem Begriff entlüften umschrieben und ist ein leicht zu bedienender aber für eine schnelle Aufheizzeit unerlässlicher Vorgang.

Lassen Sie nun die Maschine solange bei geöffnetem Dampfventil aufheizen, bis nach etwa 4-5 Minuten konstant Dampf aus dem Dampfrohr entweicht. Wie Sie sehen, ist dieser Vorgang völlig ungefährlich und auch die Nebelentwicklung ist dank der ausgeklügelten Restwasserschale äusserst gering.

Schließen Sie nun das Dampfventil.
Beenden Sie den Vorgang immer dann, wenn kein Dampf mehr aus dem Dampfrohr entweicht.
Sie haben nun noch etwa 0,5 - 1 Umdrehung Spiel in dem Sie den Knebel weiter zudrehen können, aber dadurch wird sich das Ventil nicht fester schließen.
Sie üben nun lediglich einen höheren Anpressdruck auf die Ventildichtung aus, die hierdurch lediglich stärker verschleissen wird.
Daher, drehen Sie das Ventil nur so weit zu wie nötig.
Ihre Dichtung wird es Ihnen durch eine doppelt längere Lebensdauer danken.

Unter Umständen zeigt nun die automatische Wasservorratkontrolle einen Wassermangel an, kontrollieren Sie den Vorratbehälter bzw. füllen diesen auf, Sie werden den Wasservorrat gleich noch brauchen.